Die Azidose-Therapie nach Frau Dr. med. Renate Collier ist eine Kombination aus Massage, Diät und Bewegungsübungen.
Der Azidose-Therapie liegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine falsche Ernährung, ein Mangel an Bewegung und Dysstress zu einer Übersäuerung des Gewebes führt. Dies wiederum bereitet den Boden für schlechtes Befinden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen. Die nächste Stufe sind Schmerzen und schließlich die Krankheiten.
Unsere Nahrungsmittel können in zwei Kategorien eingeteilt werden, in die Säurebildner und die Basenbildner. Als Faustregel kann zunächst einmal gelten, dass Obst, Gemüse und Salate Basenbildner, Fleisch, Milch und Getreide Säurebildner sind. Zu den Säurebildnern gehören übrigens auch die Genussgifte Koffein, Nikotin und Alkohol sowie der Dysstress.
Sehen wir uns unsere normale Kost an, entdecken wir, dass säurebildende Nahrung den Hauptteil unserer Ernährung ausmacht. Dieser ständigen Übersäuerung, derer wir nicht mehr Herr werden, wirkt der Körper regulierend in der Weise entgegen, dass er das Bindegewebe als Depot zur Verfügung stellt.
Das Gewebe wird fest und schmerzt bei stärkerer Berührung wie z.B. Massagen und bekommt ein schlaffes bzw. als Orangenhaut bekanntes Aussehen. Die Dicke des zwischen Daumen und Zeigefinger genommenen Gewebes gibt Auskunft über den Grad der Azidose: je breiter die Falte um so stärker die Azidose.
Die Azidose-Therapie ist also einerseits eine Behandlung zur Vorbeugung der Entstehung von Krankheiten und bereitet andererseits den Boden für die Heilung von Krankheiten. Sie besteht aus folgenden Schritten:
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