Gua Sha kann im weitesten Sinne als die chinesische Form der Schröpfmassage bezeichnet werden.
Mit einer Platte aus Wasserbüffelhorn wird je nach Krankheitsbild ca. 10 Minuten über die entsprechende Körperpartie gestrichen (Gua = streichen). Ein vorher aufgetragenes Hautöl verhindert die zu starke Reizung der Haut. Die Streichung mit der Hornplatte (unter Beachtung der Meridianverläufe = Energieleitbahnen) führt zu einer Erwärmung des betroffenen Gebiete.
Die unter der Haut liegenden Gefäße, deren Wände durch Abfallprodukte des Stoffwechsels, Medikamentenrückstände usw. leicht geschädigt sind, erhalten die Möglichkeit, diese ins Gewebe abzugeben. Von dort aus het der Körper die Möglichkeit, die für ihn schädlichen Stoffe über das Lymphsystem zu entsorgen. Die sichtbare Reaktion im Gewebe (Sha = Erscheinung) ähnelt optisch einem leichten Bluterguss. Je schneller und deutlicher sie sichtbar wird, desto schwerer ist die Störung.
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