%sandspieltherapie%
Das therapeutische Sandspiel wurde von Dora M. Kalff, basierend auf der Psychologie von C. G. Jung, entwickelt. Sie erkannte, dass die von Kindern oder Erwachsenen erarbeiteten Serien von Bildern eine fortlaufende Auseinandersetzung mit dem Unterbewusstsein zeigen. Durch die Arbeit am Sandkasten wird ein ganzheitlicher psychischer Prozess in Gang gesetzt, der zur Heilung und Entwicklung der Persönlichkeit führt.
Die Sandspieltherapie findet an einem mit Sand gefüllten Kasten (Maße ca 60x70 cm) statt. In diesen Sand wird ein Phantasie- oder Seelenbild gearbeitet. Hierfür stehen dem Gestaltenden Steine, Muscheln, Perlen, Häuser, Fahrzeuge, Figuren, diverses Baumaterial und natürlich der Sand zur Verfügung, so dass sich der »Künstler« über ein dreidimensionales Bild mitteilen kann. Während der Gestaltung kann gesprochen (häufig entstehen interessante Gespräche) oder geschwiegen werden (Das fertige Bild spricht für sich). Durch die Darstellung im Bild kommt Unbewusstes ins Bewusstsein und kann weiter bearbeitet werden.
Die Sandspieltherapie eignet sich besonders für Kinder oder auch für Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sind über bestimmte Gefühle oder Ereignisse zu reden und so alte Verletzungen zu verarbeiten.
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