Viel und doch wenig …
- Infobrief für den
Monat Mai 2010 -
Seit Tagen denke ich darüber nach, welches Thema ich für
diesen Infobrief verwenden möchte. Es gibt so vieles, was zu sagen wäre und
doch etwas Konkretes fällt mir momentan nicht ein.
Je mehr ich weiß, desto weniger
weiß ich!
Sicherlich hat jeder diesen Spruch schon einmal gehört oder
gelesen, aber gerade jetzt merke ich wieder, wie zutreffend er ist. Ich möchte
Euch gerne so viele Hilfen anhand geben, dass sich kein Gedanke zu einem
bestimmten Thema festigt. Oft hatte ich eine Idee, sie weiter verfolgt und dann
festgestellt, wie viele Fragen ich selbst dazu noch habe. Wurde mir eine Frage
beantwortet, so tauchen zig andere Fragen auf.
Phasen der Veränderung
Das geschieht häufig in den Zeiten einer Transformation, das
heißt dann, wenn die geistige Welt – unsere Engel und Führer – mit
uns arbeiten. Dann ist das alte noch da, im Begriff zu gehen und das Neue steht
schon in der Türe. Diese Zeiten verursachen oft ziemliche Verwirrung. Manchmal
wissen wir nicht, wo oben und unten ist, dann wiederum fehlen uns Worte oder
wir stottern herum und es fällt uns schwer, uns klar auszudrücken.
Die Wissenschaft fand heraus
…,
dass unser Verstand regelmäßige Phasen der Reinigung
durchmacht, in denen er das Alte einfach loslässt und somit Platz macht für das
Neue. Stellt Euch vor, Ihr wollt einen vollen Eimer Wasser befüllen…,
geht auch nicht, nicht wahr! Erst muss der Eimer geleert werden, damit Platz
für das Neue da ist. So in etwa ist es mit unserem Verstand auch, sagt die
Wissenschaft. Also, ist es gar nicht tragisch, wenn uns zu bestimmten Zeiten
einmal die Worte fehlen oder wir anfangen Sätze zu verdrehen …, das legt
sich wieder, wenn das Alte gegangen ist und das Neue sitzt.
Angst vor dem Neuen?
Es ist Mai und alles beginnt neu, darüber freuen wir uns!
Wie ist es wenn wir uns auf neue Dinge einstellen? Oft höre ich in meiner
Praxis: Loslassen, ach ne, ich weiß ja nicht was kommt! Es ist schon richtig,
das Alte kennen wir, daran halten wir uns oft fest und verhindern damit die
Entwicklung und den Eintritt des Neuen.
Veränderung ist unumgänglich!
Stellen wir uns einmal vor, wir halten fest und wir weigern
uns, Neues anzunehmen! Was passiert dann? Wenn wir uns umschauen, stellen wir
fest, dass alles immer in Veränderung ist und wenn wir nun starr festhalten,
verändern nicht wir uns, sondern wir werden verändert,
durch unsere Umwelt und unsere Welt. D. h. andere bestimmen über uns und
letztendlich müssen wir mitziehen. Das stelle ich mir ganz furchtbar vor: andere
bestimmen über mich und meine Entwicklung! Und ich bleibe als Spätzünder
womöglich irgendwo auf der Strecke, was für eine Vorstellung …! Zudem
fallen mir laufend irgendwelche Probleme zu, klar, denn ich befinde mich ja
nicht im Fluss des Lebens, sondern habe mich irgendwo fest angebunden.
Auf körperlicher Ebene spürbar!
Schaut Euch vor Eurem geistigen Auge einmal Eure Blutbahnen
an. Was seht oder fühlt Ihr? Fließt Euer Blut leicht, frei und locker durch
alle Bahnen oder holpert und stolpert es über Schlacken, die sich abgesetzt
haben. Wenn wir im Fluss des Lebens sind, sind wir auch in der Freude und unser
Blut und unsere Lymphe tragen diese Freude mit Leichtigkeit durch unseren
Körper und befreien und reinigen alle Gefäße und Bahnen. So setzt sich nichts
ab und wir bleiben gesund und offen für alles.
Blockaden bauen sich auf!
Jedes Festhalten und jedes NEIN zu unserer Weiterentwicklung
lassen Spuren im Körper zurück. Spuren, die letztendlich ein
„Eigentor“ sind, denn wir kommen um unsere Entwicklung nicht herum.
Spätestens dann, wenn die Krankheit unseren Körper befällt, müssen wir uns den
Dingen/Themen stellen und das Ungleichgewicht ausgleichen. Bereinigen wir dann
nur die Sympxome, meldet sich die Krankheit später wieder. Vielleicht in
anderer Form und an einer anderen Stelle, aber sie wird sich wieder melden.
Unser Körper zeigt uns, wo es
mangelt!
Dazu gibt es eine
kleine Geschichte:
Die Seele spricht zum Körper: „Seit Wochen versuche
ich ihn zu erreichen, aber auf mich hört er nicht. Kannst du mir helfen, lieber
Körper?“ „Na, klar“ sagt der Körper „gerne helfe ich
dir, ich werde krank, dann wir er Zeit für dich haben“ sagt der Körper. Verfasser
unbekannt.
Schwierige Zeiten
Gerade dann, wenn Ihr in schwierigen Zeiten seid, die Euch
zusätzlich ängstigen, hört in Euch hinein. Fragt Eure Seele, wie es ihr geht
und ob sie eine Nachricht für Euch hat. Fällt Euch dieser Kontakt schwer, so
denkt daran, es dient Eurer Entwicklung. Geht sorgsam mit Euch um und verwöhnt
Euch und Eure Seele. Schließlich will auch Eure Seele sich in Euch wohlfühlen.
Farben helfen!
Hüllt Euch ein in die violette Farbe. Ergänzt sie um Muster
in Silber und Gold, vielleicht Pünktchen oder Streifen. Das Violett reinigt
Euch und hilft bei der Transformation. Das Silber dient ebenfalls der Reinigung
und Heilung und das Gold hilft Euch das Neue zu manifestieren.
Einen guten Start in den Mai und ein wunderbares
„Schippern auf Eurem Fluss des Lebens“ wünscht Euch
herzlich
Eure
Birgit Schütze
www.CorfuSein.com