Nicht zu lange warten mit der Bindegewebsstärkung!

Das Bindegewebe bildet ein großes komplexes Regulationssystem im Körper, das sowohl für die Haut zuständig ist, aber auch gleichzeitig die Organe des Köpers zusammenhält. Es setzt sich aus zahlreichen kleinen Zellen zusammen. Diese werden wiederum in einer flüssigen, aber halbfesten Zwischenzellsubstanz vereint und verbunden. Unser Körper bzw. die Haut bleibt nur mit einem gesunden Bindegewebe straff und lange faltenlos schön. Schwaches Bindegewebe ist teilweise leider auch eine Frage der genetischen Erbanlage. Die Anzeichen einer Gewebsschwäche ist die bei Frauen besonders gefürchtete Cellulitis. Aber auch vermehrte Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft und bei Fettleibigkeit sind Anzeichen eines geschwächten Bindegewebes.

Kann das Bindegewebe gestärkt werden?

Zwei große Faktoren spielen eine entscheidende Rolle beim Bindegewebe - zum einen die Ernährung und zum zweiten die Bewegung. Je ausgewogener der Körper mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Nährstoffen versorgt wird, desto besser kann sich das Bindegewebe regenerieren. Gemüse und Obstportionen sollten daher auf dem täglichen Speiseplan vorhanden sein. Die Versorgung mit ausreichend Silizium, das in Hafer wie auch in Hirsen enthalten ist, ist kein Luxus, sondern eine einfache Möglichkeit um Schwächen vorzubeugen. Um das Gewebe ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen, bedarf es bis zu 2 Litern pro Tag. Ideale Flüssigkeitslieferanten sind Tee, Mineralwasser und Saftschorlen. Auf Zucker und Alkohol sollte weitgehend verzichtet werden.

Mit der Bewegung wird auch das Bindegewebe langfristig gestärkt

Der Bewegungsapparat sollte grundsätzlich nicht einrosten. Je mehr der Körper bewegt wird, desto besser wird dieser durchblutet, bekommt ausreichend Sauerstoff und wird mit allen Nährstoffen optimal versorgt. Das heißt Sport und Bewegungen sind ideale Helfer nicht nur für den Stoffwechsel anzukurbeln, sondern auch um die Straffung und Stärkung des Bindegewebes schnell zu erzielen. Geeignet sind alle Ausdauersportarten - vom Schwimmen, Radeln bis zum Joggen. Eine effektive Veränderung tritt meisten schon bei einem wöchentlichen Training von 1 - 2 Stunden ein. Das Stundenpensum sollte allerdings auf mehrere Tage verteilt werden. Heimisch platzierte Crosstrainer, Stepper, Rudergeräte und andere Fitnessgeräte unterstützen selbstverständlich auch die Straffung bei regelmäßiger Anwendung. Diese sollten aber nur als Ersatz bei Zeitmangel und schlechter Wetterlage zum Einsatz kommen. Die Bewegung im Freien bereitet in der Regel nicht nur mehr Spaß und Freude, sondern aktiviert von ganz alleine, dass der Körper wieder in Schwung kommt und mehr leisten kann wie angenommen.

Auch andere Maßnahmen sind für die Stärkung und Straffung des Bindegewebes ideal

Einige schwören bei der Straffung des Bindegewebes auch auf die natürlichen Kräuter Bärlauch oder Schachtelhalm, die in Teeform oder in Tablettenform eingenommen werden. Was auf jeden Fall zur Verbesserung des Bindegewebes führt sind heiße und kalte Wechselduschen, die den Kreislauf beleben und optimal anregen genau wie Bürstenmassagen.

Die Stärkung mit Schüßler Salzen

Neben der sportlichen Bewegung und der Ernährung kann auch Schüßler Salz unterstützend zum Einsatz kommen. Calcium-fluoratum (1) und Silicea (11) stärken das erschlaffte Bindegewebe äußerlich wie auch innerlich. Beide Salze werden wie eine Kur über einen längeren Zeitraum gleichzeitig eingenommen. Und mit den Schüßlern Salben 1 und 11 lassen sich Dehnungsstreifen wie auch Vernarbungen und Besenreißer zwar nicht wegzaubern, aber sehr gut verringern und eindämmen.

© Frank Wiechens - Fotolia.com


Letzte Änderung: 11.01.2018

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