Basenfasten - die milde Form zur Entgiftung des Körpers

Beschreibung der Methode "Basenfasten"

Was ist „Basenfasten”?

Herkömmliche Fastenkuren werden aufgrund von unangenehmen Nebenwirkungen oft unterbrochen. Mitunter sind sie bei chronischen Erkrankungen nicht empfehlenswert. Für diese Menschen stellt das Basenfasten eine mögliche Alternative zur phasenweisen Entschlackung ihres Körpers dar.

Die Grundlagen des Basenfastens

Basenfasten (auch Heilfasten) verzichtet vollkommen auf feste Nahrung. Stattdessen können sich Basenfastende je nach Saison an bestimmten Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Salaten, Kräutern und Nüssen satt essen. Dazu werden für einen Zeitraum von einer Woche alle säurebildenden Lebensmittel vermieden. Verbunden mit einer leichten Darmreinigung durch Probiotika eignet sich das Basenfasten grundsätzlich für jeden Menschen. Ausnahmen sind Schwangere und Stillende, Menschen mit Essstörungen und schweren chronischen Erkrankungen.

Gesunden Erwachsenen dient die milde Form des Fastens zur Gesundheitsvorsorge. Für kranke Menschen ist das Basenfasten eine Möglichkeit, um den Körper sanft von Schlacken zu reinigen, ohne den Stoffwechsel zu überlasten. Denn Erkrankungen wie Migräne und Rheuma, sowie Beschwerden der Haut und Verdauung sind häufig auf eine starke Säurebildung im Körper zurückzuführen. Dafür verantwortlich sind eine ungesunde und übermäßige Ernährung, Bewegungsmangel und Stress, sowie die Einnahme bestimmter Medikamente. Kommen Verstopfungen und Durchfälle hinzu, bilden sich Ablagerungen von Stoffwechselendprodukten, die zu einer Verklebung der Darmwand führen. Außerdem können dadurch Schlacken verstärkt im Bindegewebe eingelagert werden. In Folge dessen treten zahlreiche körperliche Beschwerden auf. Um so wichtiger ist es, den Körper regelmäßig mithilfe eines Basenfastens zu unterstützen, damit sich Ablagerungen lösen und ausgeschieden werden können.

Basenfasten nach der Wacker-Methode

1997 entwickelte die Heilpraktikerin Sabine Wacker aus Mannheim eine spezielle Entlastungskur in der Ernährung, mit der ganz nebenbei das Idealgewicht erzielt werden kann. Dabei beschränkt sich der freiwillige und zeitweilige Verzicht auf säurebildende Lebensmittel wie Zucker, Getreide und tierische Eiweiße.

Auch Veganer und Vegetarier können von einer Übersäuerung des Körpers betroffen sein. Denn unter Säurebildnern sind nicht nur tierische Produkte zu verstehen, sondern alle Nahrungsmittel, die während der Verdauung im menschlichen Organismus zu Säuren umgebaut werden. Überschüssige Säuren werden normalerweise im Körper durch Mineralien neutralisiert und anschließend ausgeschieden. Ist jedoch die tägliche Zufuhr an Säuren zu hoch, entsteht im Körper eine Säurelast, die nur noch im Bindegewebe zwischengelagert werden kann. Dieses Zwischenlager sehen Naturheilkundler in ursächlichem Zusammenhang zu Beschwerden wie Allergien, Übergewicht, Infektanfälligkeit und hormonellen Störungen. Denn eine Übersäuerung des Körpers verhindert die Fähigkeit zur Ausscheidung von Schlacken und damit auch die Möglichkeit, das Körpergewicht zu reduzieren.

Beim Basenfasten werden dem Körper täglich drei bis fünf Mahlzeiten angeboten. Sie bestehen aus drei Hauptmahlzeiten und können bei Bedarf durch zwei Zwischenmahlzeiten ergänzt werden. Wichtig ist es, nach 14 Uhr keine rohen Lebensmittel zu sich zu nehmen, da der Darm zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Lage ist, die Rohkost ausreichend zu verdauen. Unter Umständen entstehen dann sogenannte Fuselalkohole im Darm, die für die Leber äußerst schädlich sind. Nach 19 Uhr sollte beim Basenfasten generell nichts mehr gegessen werden.

Der Tag beginnt beim Basenfasten mit einem Smoothie oder basischen Müsli ohne Getreide, jedoch mit Erdmandeln. Das Mittagessen besteht aus einer Suppe oder einem Salat. Abends kann ein leckeres Gemüsegericht gereicht werden. Als Regel gilt: morgens Obst, vormittags einen Saft und abends gedünstetes Gemüse.

Als Getränke dienen zwei bis drei Liter Wasser oder verdünnte Kräutertees. Am besten eignet sich hochwertiges Quellwasser. Kohlensäurehaltiges Wasser ist während einer Basenfastenkur ausgenommen, da es säuernd wirkt. Die verwendeten Teesorten sollten einheimische Kräuter beinhalten, sowie frei von Aromen oder Farbstoffen sein. Um die gelösten Ablagerungen des Körpers bei einer basischen Fastenkur auszuscheiden, ist es unbedingt erforderlich, mindestens zwei Liter reinen Wassers zu trinken. Diese Menge wird benötigt, um Lymphe und Nieren durchzuspülen. Bei einem erhöhten Wärmebedarf kann auch heißes Wasser getrunken werden.

Im Gegensatz zu anderen Fastenkuren erfordert das Basenfasten kein Fastenbrechen. Auch die sogenannte Fastenkrise fällt beim Basenfasten deutlich geringer oder ganz aus. Sehr wichtig ist es, die Ernährung nach dem Basenfasten auf basenreich umzustellen. Dabei besteht die basenüberschüssige Ernährungsweise zu 80 Prozent aus basischen Lebensmitteln. Säurebildende Produkte sollten einen Anteil von 20 Prozent nicht übersteigen.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt eines Basenfastens bei Fibromyalgie, Bluthochdruck, Asthma, Herzerkrankungen, Neurodermitis und Colitis ulcerosa wirkt die Haut deutlich straffer, reiner und strahlender. Auch die Augen erscheinen klarer. Die Erfahrungen zeigen, dass sich Menschen nach dem Basenfasten in Körper und Geist belebter fühlen. Als Nebeneffekt können in einer Woche ein bis vier Kilogramm an Körpergewicht verloren gehen.

Was sind basenbildende Lebensmittel?

Zu den Basenbildnern gehören fast alle pflanzlichen Produkte wie

  • Gemüse
  • Salate
  • Obst
  • Pilze
  • Kräuter
  • Keimlinge
  • Kerne
  • Samen
  • Mandeln
  • Pistazien
  • Macadamia-, Zedern- und Walnüsse.

Welche Lebensmittel gelten als Säurebildner?

  • Fisch
  • Fleisch
  • Milch
  • Milchprodukte
  • Ei
  • Getreide
  • Nudeln, Brot, Kuchen und Gebäck
  • Zucker
  • Süßwaren
  • Rosenkohl
  • Artischocke
  • Spargel
  • Hülsenfrüchte
  • Kaffee, Espresso
  • Schwarzer, Grüner und Weißer Tee
  • Früchtetee
  • Cola, Limonade, Energy Drinks
  • Alkohol

Wie das Basenfasten gelingt

1. Rohkost

Ein empfindlicher Darm, Unverträglichkeiten oder Allergien führen oft dazu, dass Rohkost gar nicht oder nur schwer verdaut werden kann. Es ist gut möglich, dass die Beschwerden nach einer Basenfastenkur und Ernährungsumstellung nicht mehr auftreten.

2. Obst

Obst sollte generell nur vormittags gegessen werden. Die verzehrte Tagesmenge von Obst liegt bei 20 Prozent, gegenüber Gemüse mit 80 Prozent. Die Mahlzeiten am Mittag und Abend bestehen bestenfalls aus Gemüse. Obst besteht vor allem aus Wasser und Zucker. Daher ist es für den Darm leichter verdaulich. Trifft Obst auf unverdautes Gemüse, kann es zu gären beginnen und die entgiftenden Organe unnötig belasten. Nieren, Leber und Darm arbeiten vor allem nachts sehr aktiv. Die Gärungsprozesse durch Rohkost würden eine Beeinträchtigung ihrer Entgiftungsfunktion zur Folge haben. Deshalb ist von einer Nahrungsaufnahme nach 19 Uhr abzuraten.

3. Gemüse

Gemüse sollte in wenig Wasser gedünstet oder gedämpft werden. Besonders schonend ist die Zubereitung im Dampfgarer. Vollkommen gar gekochtes Gemüse, ist für den Körper wertlos.

4. Mengenangaben

Die Rezepte zum Basenfasten sind ohne Mengenangaben versehen. Deshalb sollte jeder Mensch ein eigenes Gefühl dafür entwickeln, welche Portionen nötig sind, um satt zu werden. Gründliches Kauen ist erforderlich, damit die Nahrung besser vorverdaut werden kann. Um so schneller tritt außerdem eine Sättigung ein, damit der Stoffwechsel nicht überlastet wird. Jeder Biss sollte deshalb 30 Mal gekaut werden. Die Portionen sind bestenfalls von kleiner bis mittlerer Größe, denn auch basische Kost verlangt Verdauungsarbeit vom Körper.

5. Organismus entlasten

Den Organismus durch Basenfasten und basische Ernährung entlasten, bedeutet einfacher essen. Werden zu viele Sorten Obst oder Gemüse miteinander gemischt, können die Verdauungsprozesse beeinträchtigt werden. Daher genügen bis zu vier Sorten Obst oder Gemüse, die zu einer Mahlzeit gewählt werden. Zum "Einfacher Essen" gehört auch ein dezentes Würzen. Scharfe Gewürze, zuviel Salz oder Knoblauch irritieren die Geschmacksnerven. Außerdem geht das Sättigungsgefühl verloren.

6. Reifes Obst und Gemüse

Damit eine Basenfastenkur gelingt, sollte nur reifes Obst gegessen werden. Unreif führt es schnell zu Blähungen und Bauchschmerzen. Eine Mahlzeit sollte nur aus dem zubereitet sein, was schmeckt. Besteht eine tiefe Abneigung gegen Obst- oder Gemüsesorten, erschwert es das Durchhalten und den Erfolg des Basenfastens. Ungeliebte Sorten können durch andere basische Lebensmittel ersetzt werden.

7. Heißhunger

Für den Heißhunger zwischendurch bieten sich Mandel oder Trockenobst an.

8. Sport, Yoga & Co.

Je nach Vorlieben kann das Basenfasten durch moderaten Sport, Yoga, Spaziergänge, Bürstenmassage, Sauna und basische Bäder unterstützt werden. Es ist empfehlenswert, sich viele Momente der Ruhe zu verschaffen.



Basenfasten - Symptome & Krankheiten

Indikationen & Heilanzeigen: die Anwendung von Basenfasten hilft möglicherweise bei:

  • falsche Ernährung
  • Gelenksschwellungen
  • Lymphstau
  • Schmerzsymptomatik
  • Wassereinlagerungen
  • Übersäuerung
Basis Basenfasten Adressen-Liste in der Schweiz

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Häufig gestellte Fragen

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