Craniosacrale Therapie - eine Ganzkörpertherapie

(Craniosacrale Therapie)

Eine Methode/Therapie aus der Kategorie


Das Cranio-Sacral-System (Cranio = Schädel, Sakral = zum Kreuzbein gehörend) besteht aus einer schlauchartigen Membran, die Gehirn und Rückenmark umhüllt und die Hirnflüssigkeit (Rückenmarksflüssigkeit, Liquor) enthält.

Was ist die Craniosacrale Therapie?

Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein werden schwerpunktmäßig behandelt. Sie bilden mit den Hirnhäuten und der Hirnflüssigkeit das Cranio-Sacral-System. Der Name leitet sich von den Worten Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein) ab. Im Gehirn wird fast ohne Pause Hirnflüssigkeit freigesetzt. Diese Freisetzung soll rhythmisch - ca. 8 - 12 mal pro Minute - erfolgen und sich als eine Druckwelle vom Gehirn um das Rückenmark herum hinunter bis zum Kreuzbein hin fortsetzen. Der Schädel weitet sich, das Kreuzbein und der übrige Körper bewegen sich. Diese Bewegungen werden vom Behandler erspürt und als Cranio-Sacral-Rhythmus bezeichnet.

Warum eine Craniosacrale Therapie?

Eine Behinderung der Beweglichkeit z. B. durch Muskelverspannung, Bindegewebsverklebungen, Entzündungen, Unfälle oder andere Erkrankungen, kann eine Störung von diesem Rhythmus bewirken. Jede Störung im Cranio-Sacral-System kann diffuse Schmerzen, Bewegungsstörungen und eine Vielzahl anderer Symptome bewirken. Viele Gesundheitsstörungen, für die es keine schulmedizinische Erklärung gibt, lassen sich durch die Cranio-Sacral-Therapie erklären und oft erfolgreich behandeln.

Die Cranio-Mandibulare-Therapie

Die Cranio-Mandibulare-Therapie zielt auf die Behandlung von Kiefergelenksproblemen und der damit verbundenen Schmerzen im Bereich des Kopfes, Nackens, Schultern und Rücken. Kiefergelenkstörungen sind nach Karies und Parodontose die dritthäufigste zahnmedizinische Erkrankung. Die häufigsten nicht zahnmedizinischen Ursachen sind Funktionsstörungen des Cranio-Sacralen Systems. Umgekehrt können Kiefergelenksprobleme, z. B. wegen einer schlecht sitzenden Brücke, über die Störungen des Cranio-Sacralen Systems zu Kopf,- Nacken- und Rückenschmerzen führen.

Die Viscerale Therapie

Die Viscerale Therapie nimmt Einfluß auf die Eigenbewegung der inneren Organe. Sie geht davon aus, daß die ungehinderte Beweglichkeit der Organe für ein normales Funktionieren erforderlich ist. Eine Bewegungseinschränkung von Organen kann zu Funktionsstörungen und Schmerzen führen. Durch eine direkte und indirekte Organbehandlung wird die Beweglichkeit der inneren Organe wiederhergestellt. Viele Wirbelsäulenprobleme, Rückenschmerzen und Unterleibsbeschwerden sind z.B. auf eine eingeschränkte Beweglichkeit der Bauch- und Beckenorgane zurückzuführen.

Die Myofasziale Weichteiltherapie

Die Myofasziale Weichteiltherapie beeinflusst die Funktion von Muskeln, Bindegewebe und Faszien. Faszien umhüllen alle Organe, sie stehen in Verbindung miteinander und bestehen aus drei Schichten:

  • Die oberflächliche Faszie ist mit der Hautunterfläche verbunden.
  • Die tiefe Faszie umhüllt Muskeln und innere Organe und gibt dem Körper seine Kontur.
  • Die dritte Faszie bedeckt alle inneren Organe und sorgt für deren Gleitfähigkeit.

Normale Bewegung und Organfunktion ist nur durch ein ungestörtes Funktionieren aller Faszien möglich. Durch die Verknüpfung alles Faszien miteinander können auch entfernte Störungen in einem Gewebsbereich z.B. Narben und Gewebsverklebungen nach Operationen zu Problemen an anderen Stellen im Körper führen. Durch Manipulation (spezielle Techniken zur Bewegung der Muskeln und Bindegewebe) kann die Normalfunktion des Gewebes wiederhergestellt werden:

Muskeln werden weicher, Schwellungen gehen zurück und eine normale Verschiebbarkeit des Bindegewebes stellt sich ein.


Letzte Änderung: 31.01.2018

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